Sebalduswallfahrt zur Altenfurter Rundkapelle

Wiederbelebung der Sebalduswallfahrt

Bis zum Jahre 2004 wurde die Sebalduswallfahrt von der katholischen Jugend Nürnbergs zur Rundkapelle Zu Altenfurt durchgeführt. Entstanden ist sie 1945, also unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der Verleger Karl Borromäus Glock gelobte die Wallfahrt in den letzten Kriegstagen, als er am Ortsrand von Fischbach einem Granatenhagel der Amerikaner glücklich und unverletzt entkam. Schon 1945 zogen ca. 2000 Jugendliche zur Altenfurter Kapelle, dem wohl ältesten Sakralbau Nürnbergs, als Dankwallfahrt zur Errettung aus höchster Kriegsnot. Alljährlich – bis zu Jahr 2004 – wurde die „Sebalduswallfahrt“ immer am 3. Sonntag im September als Jugendwallfahrt vom BdKJ durchgeführt.

Anlässlich des Kapellenfestes 2008 an der Rundkapelle Zu Altenfurt wurde vor allem von Ehemaligen der kath. Jugend der Wunsch geäußert die Wallfahrt nun als Wallfahrt für alle – Alt und Jung – wieder mit Leben zu erfüllen.

So fand sich ein Kreis, der, nachdem auch die Dekane das Vorhaben guthießen, sich die Wiederbelebung der Wallfahrt zum Ziel setzte. Diesem Arbeitskreis schloß sich erfreulicherweise das Pater-Rupert-Mayer-Männerwerk an. So konnte seit 2009 alljährlich im Oktober zur Sebalduswallfahrt als Friedenswallfahrt eingeladen werden.

Auch im Jahr 2011 findet die Sebalduswallfahrt unter dem Leitwort „Verfolgte Christen, unsere Schwestern und Brüder, wir lassen Euch nicht allein“ am Tag des Kapellenfestes, also am Sonntag, dem 9.Okober 2011 statt. Die Wallfahrt nimmt nochmals die Sorge um die verfolgten Christen, vor allem in Ägypten, Birma und Irak auf. Aus vielen Presseberichten wissen wir, wie fanatisch die Christenverfolgung an manchen Orten tobt. Christen riskieren Leib und Leben, ihre Kirchen werden beschädigt oder zerstört. Westliche Politiker schweigen dazu im Wesentlichen.

Bischof Kyrillos von Assiut aus Ägypten wird an der Wallfahrt teilnehmen und den Gottesdienst mitgestalten.

Neben dem Gebet für die verfolgten Christen, soll eine zusätzliche Aktion gestartet werden, voraussichtlich Bausteine für eine zerstörte Kirche.

Der Ablauf wird wie in den Vorjahren sein:

Beginn und 1. Statio um 13 Uhr in St. Stefan(Waldluststraße) bzw. um 14 Uhr in Hl. Dreifaltigkeit (Giesbertsstraße), dann die 2. Statio unterwegs und die 3. Statio und Abschlußwortgottesdienst an der Rundkapelle Zu Altenfurt. Dort ist auch für Bewirtung (vor dem Gottesdienst) gesorgt.

Die Wegstrecke von St. Stefan aus beträgt ca. 6,8 km und von Hl. Dreifaltigkeit ca. 2,9 km.

 

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